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	<title>Dirk Schumacher (Paderborn) &#187; Studium</title>
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	<description>Dirk Schumacher ist Student der Wirtschaftsinformatik an der Universität Paderborn. In seiner Freizeit spricht er gerne in der dritten Person von sich. Er studierte in Seoul, Südkorea und wird sein Studium im Oktober abschließen.</description>
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		<title>Finden vollständiger Studienpläne als Suche im Zustandsraum</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 11:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Schumacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interessantes]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[bin packing]]></category>
		<category><![CDATA[breitensuche]]></category>
		<category><![CDATA[studienpläne]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftsinformatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, da nun meine letzte Prüfung vorbei ist, wende ich mich an diesem heutigen Freitag Morgen mal der These von Felix zu: "Die Anzahl gültiger Studienpläne lässt sich an einer Hand abzählen". Die bisherige Notation wird in diesem Artikel weiter verwendet. Zunächst möchte ich den Begriff der Vollständigkeit für Studienpläne einführen . Wir nennen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
da nun meine letzte Prüfung vorbei ist, wende ich mich an diesem heutigen Freitag Morgen mal der These von <a title="Felix Mohr" href="http://felixmohr.eu/" target="_blank">Felix</a> zu: "Die Anzahl gültiger Studienpläne lässt sich an einer Hand abzählen". Die <a title="Planen eines Studienplans als Bin Packing Problem" href="http://www.dirk-schumacher.net/memos/planen-eines-studienplans-als-bin-packing-problem/">bisherige Notation</a> wird in diesem Artikel weiter verwendet.</p>
<p>Zunächst möchte ich den Begriff der Vollständigkeit für Studienpläne einführen <img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Wir nennen einen Studienplan <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_6feeb24f268a29d76013eab15269168c.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="S = \{S_1,\ldots,S_n\} " /></span><script type='math/tex'>S = \{S_1,\ldots,S_n\} </script> vollständig, wenn die Bedingungen 1 bis 4 erfüllt sind. Um die Frage nach der Anzahl möglicher Studienpläne zu beantworten, ist es nötig, alle möglichen Anordnungen der Module aufzuzählen.<br />
Wie im Titel angekündigt, kann man dieses Problem auch als Suche in einem Zustandsraum beschreiben und dann mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Breitensuche">Breitensuche</a> lösen.</p>
<p>Ein Zustand sei als Tupel <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_940d0b67b41593d60d5848acc38c1ba9.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="(S,AG) " /></span><script type='math/tex'>(S,AG) </script> bezeichnet, mit <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_6feeb24f268a29d76013eab15269168c.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="S = \{S_1,\ldots,S_n\} " /></span><script type='math/tex'>S = \{S_1,\ldots,S_n\} </script> und <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_76353f5d6e107d2dc3626f62027c5dc3.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="AG \subseteq M " /></span><script type='math/tex'>AG \subseteq M </script>. <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_d123c759321bfaa6188eb55a0fc03c38.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="AG " /></span><script type='math/tex'>AG </script> bezeichnet die Agenda, also die Liste der noch einzusortierenden Module. <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_7af69a5c4a0858eac660eed20289a17a.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="S " /></span><script type='math/tex'>S </script> partitioniert <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_3c838c72fbe27c70e577e8476efca577.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="M \setminus AG " /></span><script type='math/tex'>M \setminus AG </script>, wobei die Elemente von <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_7af69a5c4a0858eac660eed20289a17a.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="S " /></span><script type='math/tex'>S </script> auch leer sein können. Ein Zielzustand ist dann ein Zustand, der eine leere Agenda besitzt und für den <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_7af69a5c4a0858eac660eed20289a17a.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="S " /></span><script type='math/tex'>S </script> vollständig ist. Abbildung 1 zeigt, wie ein Suchraum aufgebaut werden kann.</p>
<div id="attachment_569" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/uploads/2011/03/zustandsraum.png"><img class="size-full wp-image-569   " title="Zustandsraum für Studienpläne" src="http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/uploads/2011/03/zustandsraum.png" alt="Zustandsraum für Studienpläne" width="461" height="346" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 1: Zustandsraumrepräsentation des Studienplan-Problems</p></div>
<p>Startzustand ist ein leerer Studienplan mit <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_3c5bcf9f93aa3a719a237b1788a73241.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="AG = M " /></span><script type='math/tex'>AG = M </script>. Auf jeder Ebene wird ein Modul in eines der <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_6fa45c22bd311a4aa532cffb668d86a0.gif' style='vertical-align: middle; border: none; padding-bottom:2px;' class='tex' alt="n " /></span><script type='math/tex'>n </script> Semester einsortiert. Damit ergibt sich dann auch eine maximale Anzahl Knoten von <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_d0f1e581cccee7261f9eeb22e593a8aa.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="n^{|M|} " /></span><script type='math/tex'>n^{|M|} </script>. Nur Knoten, die Bedingungen 2 bis 4 erfüllen werden weiter expandiert. Hier sei zu sagen, dass bei so einer Modellierung auf die unteren Schranken der Credit-Points pro Semester verzichtet werden muss.</p>
<p>Als konkrete Ausprägung des Modells habe ich den Bachelor <a href="http://www.fsrwinfo.de/bachelor/">Studienplan "Wirtschaftsinformatik"</a> ausgewählt. Dieser hat 6 Semester und 28 Module. Weiter habe ich sehr restriktiv die Abhängigkeiten und die Verfügbarkeit der Module modelliert. Grund ist, eine Zustandsraumexplosion zu vermeiden, da sonst die 4 GB Hauptspeicher meines Laptops zu schnell aufgebraucht werden. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele Möglichkeiten man hat, einen Studienplan zu gestalten, habe ich alle vollständigen Studienpläne generiert, die nicht mehr als X Credit-Points pro Semester haben. X ist hier eine Zahl zwischen 32 und 44, die ich sukzessive erhöht habe. Abbildung 2 zeigt die Ergebnisse. Eine Diskussion der Ergebnisse lasse ich hier mal offen. Aber der These, die Pläne ließen sich an einer Hand abzählen, kann vermutlich widersprochen werden.</p>
<div id="attachment_570" class="wp-caption aligncenter" style="width: 492px"><a href="http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/uploads/2011/03/diagram.png"><img class="size-full wp-image-570  " title="Anzahl Studienpläne" src="http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/uploads/2011/03/diagram.png" alt="Anzahl Studienpläne" width="482" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 2: Anzahl vollständiger Pläne für den BA Winfo in Abhängigkeit der maximalen Credit-Points pro Semester</p></div>
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		<title>Planen eines Studienplans als Bin Packing Problem</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 20:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Schumacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interessantes]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[constraint-programming]]></category>
		<category><![CDATA[integer-programming]]></category>
		<category><![CDATA[studienplan]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, nehmen wir an, man möchte einen Studienverlaufsplan erstellen. Dieses Szenario richtet sich vornehmlich an Hochschulen, könnte aber auch für sonstige Personen interessant sein. Als Fachschaft kommen wir immer mal wieder mit Änderungen an Studienplänen in Kontakt und werden nach unserer Meinung gefragt. Die Frage ist aber, wie schwierig ist es einen Studienverlaufsplan zu erstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
nehmen wir an, man möchte einen Studienverlaufsplan erstellen. Dieses Szenario richtet sich vornehmlich an Hochschulen, könnte aber auch für sonstige Personen interessant sein. Als Fachschaft kommen wir immer mal wieder mit Änderungen an Studienplänen in Kontakt und werden nach unserer Meinung gefragt. Die Frage ist aber, wie schwierig ist es einen Studienverlaufsplan zu erstellen und wieviele verschiedene Möglichkeiten hat man?</p>
<p>Zur Beantwortung dieser Frage, sollte zunächst geklärt werden, was ein Studienverlaufsplan überhaupt ist. Es ist eine Menge von Modulen gegeben, die auf bestehende Semester verteilt werden soll. Manche Module haben Voraussetzungen; so sollte z.B. "Grundlagen der Programmierung 1" vor "Grundlagen der Programmierung 2" gehört werden. Diese bilden eine partielle Ordnung auf den Modulen, die zusätzlich berücksichtigt werden sollte. Module verfügen desweiteren über Credit-Points und in jedem Semester sollten um die 30 gehört werden. Auch wird nicht jedes Modul in jedem Semester angeboten. Ein Beispiel aus der Praxis findet sich <a href="http://www.fsrwinfo.de/bachelor/">hier</a> <img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Betrachtet man die Semester als "Bins", so kommt dieses Problem dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bin_packing_problem">Bin Packing Problem</a> schon recht nahe. Formalisiert könnte es so aussehen:</p>
<ul>
<li>Eine Menge von <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_6fa45c22bd311a4aa532cffb668d86a0.gif' style='vertical-align: middle; border: none; padding-bottom:2px;' class='tex' alt="n " /></span><script type='math/tex'>n </script> Semestern: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_9052d4f2e94483643dee0b52d1eef3cf.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="S = \{S_1, \ldots, S_n\}  " /></span><script type='math/tex'>S = \{S_1, \ldots, S_n\}  </script></li>
<li>Eine Menge von <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_585ec141563b1ad143178d444e0b654e.gif' style='vertical-align: middle; border: none; padding-bottom:1px;' class='tex' alt="k " /></span><script type='math/tex'>k </script> Modulen: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_58a514eb018489942d146ad7e10233d6.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="M = \{m_1, \ldots, m_k\} " /></span><script type='math/tex'>M = \{m_1, \ldots, m_k\} </script></li>
<li>Die Credit Points pro Modul: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_b3b8ce491ea8e0218df5a4540590c18a.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="ects: M \rightarrow \mathbb{N^+} " /></span><script type='math/tex'>ects: M \rightarrow \mathbb{N^+} </script></li>
<li>Eine partielle Ordnung (Voraussetzungs-Relation): <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_a397715ffc03376e7c5e47438034c0b0.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="\prec \subseteq M \times M  " /></span><script type='math/tex'>\prec \subseteq M \times M  </script></li>
<li>Eine Unter- und Obergrenze der ECTS pro Semester: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_08989931cf0032529cf0fe2c5f8f2ed1.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="lb/ub: S \rightarrow \mathbb{N^+} " /></span><script type='math/tex'>lb/ub: S \rightarrow \mathbb{N^+} </script></li>
<li>Das Modulangebot: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_c4bd2d33731d39da5a41f6acb173c89e.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="poss \subseteq S \times M  " /></span><script type='math/tex'>poss \subseteq S \times M  </script></li>
</ul>
<p>Das Problem einen Studienplan zu finden, gestaltet sich also wie folgt:</p>
<ol>
       <!--li>Jedes Modul in einem Semester: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_cf76663465f649aaf72fe76e09727880.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="\forall m \in M (\exists i \text{ } m \in S_i \text{ und } \forall j \neq i \text{ } m \notin S_j ) " /></span><script type='math/tex'>\forall m \in M (\exists i \text{ } m \in S_i \text{ und } \forall j \neq i \text{ } m \notin S_j ) </script></li-->
<li><span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_7af69a5c4a0858eac660eed20289a17a.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="S " /></span><script type='math/tex'>S </script> ist eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Partition_of_a_set">Partition</a> von <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_7fdf990c4105dc52207d0432c1ffe12e.gif' style='vertical-align: middle; border: none; padding-bottom:1px;' class='tex' alt="M " /></span><script type='math/tex'>M </script></li>
<li>Voraussetzungen beachten: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_b3d72ec397b187eeeee192cd29d42fee.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="(x,y \in M, x \prec y\text{ und } x\in S_i, y \in S_j) \Rightarrow i < j " /></span><script type='math/tex'>(x,y \in M, x \prec y\text{ und } x\in S_i, y \in S_j) \Rightarrow i < j </script></li>
<li>Credit-Points beachten: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_2c5a9d910aefead2f0b9dc840b6b484b.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt="\forall s \in S \text{ } lb(s) \leq \sum_{m \in s}ects(m) \leq ub(s) " /></span><script type='math/tex'>\forall s \in S \text{ } lb(s) \leq \sum_{m \in s}ects(m) \leq ub(s) </script></li>
<li>Angebot der Module: <span class='MathJax_Preview'><img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/plugins/latex/cache/tex_843b330ffb3f65e0811e5e5b8eabc960.gif' style='vertical-align: middle; border: none; ' class='tex' alt=" \forall s \in S\text{ }\forall m \in s \text{ } poss(s,m) " /></span><script type='math/tex'> \forall s \in S\text{ }\forall m \in s \text{ } poss(s,m) </script></li>
</ol>
<p>Auch deckt das Modell nicht alle Use-Cases (is ja auch schon spät) ab; so ist es nicht ohne weiteres möglich Restriktionen à la "Bachelor Arbeit erst nach erfolgreichen 120 CP" zu modellieren.<br />
Natürlich könnte man sich noch Zielfunktionen überlegen. Wie z.B. die Minimierung des durchschnittlichen Aufwands pro Semester.<br />
Insgesamt erscheint es mir aber sinnvoll, möglichst viele valide Anordnungen zu generieren und dann per Hand auszuwählen. Vermutung ist hier, dass die Restriktionen die Anzahl der Partitionen hinreichend reduziert.<br />
Als Lösungsalgorithmen kommen natürlich die meisten Contraint-Programming Algorithmen in Frage. Auch habe ich damals ein Integer-Programming Model ohne Zielfunktion geschrieben, das ein ähnliches Problem löst. Dies eignet sich recht gut, da für IP Probleme gute Modellierungs-Sprachen existieren.</p>
<p>Wie es der Zufall will, habe ich mal wieder eine Prüfung am Donnerstag, so dass ich auch diese geistigen Ergüsse zunächst auf Eis legen werde.</p>
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		<title>1984 im I-House</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 05:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Schumacher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen wurde begonnen kleine Löcher in die Decken der Küchenräume auf jeder Etage zu bohren. Es stellte sich heraus, dass diese durch kleine Samsung Überwachungskameras gefüllt wurden. Ich vermute mal, dass dieses einzig unserer Sicherheit zu gute kommt. Genrell fällt in Korea auf, dass die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung von solchen Überwachungsmaßnahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_216" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-216" href="http://www.dirk-schumacher.net/memos/1984-im-i-house/img_1017/"><img class="size-medium wp-image-216" title="1984 im I-House" src="http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/uploads/2009/09/IMG_1017-300x200.jpg" alt="Als die Überwachungskameras im I-House kamen" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Als die Überwachungskameras im I-House kamen</p></div>
<p>Vor ein paar Wochen wurde begonnen kleine Löcher in die Decken der Küchenräume auf jeder Etage zu bohren. Es stellte sich heraus, dass diese durch kleine Samsung Überwachungskameras gefüllt wurden. Ich vermute mal, dass dieses einzig unserer Sicherheit zu gute kommt. Genrell fällt in Korea auf, dass die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung von solchen Überwachungsmaßnahmen sehr hoch ist. Keiner der koreanischen Studenten protestiert öffentlich, dass z.B. in den koreanischen Wohnheimen auf jeder Etage, in jedem Flur, in jedem Fahrstuhl Überwachungskameras sind. Diese Bilder werden nicht im Verdachtsfall ausgewertet, sondern, wie es scheint, kontinuierlich von Sicherheitsmitarbeitern angeschaut - es könnte ja sein, dass jemand einen Besucher mit aufs Zimmer nimmt oder einmal nach 11 Uhr nach Hause kommt.</p>
<p>Aber auch im öffentlichen Raum findet sich Überwachung im großen Stil.  Wer im Internet versucht, z.B. die Seite der nordkoreanischen Regierung aufzurufen, der sieht folgendes Bild.</p>
<div id="attachment_219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-219" href="http://www.dirk-schumacher.net/memos/1984-im-i-house/warning/"><img class="size-medium wp-image-219" title="Internet Zensur" src="http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/uploads/2009/09/warning-300x192.PNG" alt="Warnung der koreanischen Regierung, wenn man auf unerwünschte Seiten zugreifen möchte." width="300" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Warnung der koreanischen Regierung, wenn man auf unerwünschte Seiten zugreifen möchte.</p></div>
<p>Oder man möchte einmal z.B. bei Starbucks ins Internet. In Kooperation mit Google wird ein kostenfreier Zugang angeboten - allerdings nur, wenn man auch seine "Personalausweisnummer" mit angibt.</p>
<div id="attachment_220" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-220" href="http://www.dirk-schumacher.net/memos/1984-im-i-house/porno/"><img class="size-medium wp-image-220" title="Suche nach Erwachsenenbegriffen" src="http://www.dirk-schumacher.net/wp-content/uploads/2009/09/porno-300x208.PNG" alt="Bei der Suche nach Erwachsenenbegriffen wird erst die Inditität geprüft" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Bei der Suche nach Erwachsenenbegriffen wird erst die Inditität geprüft</p></div>
<p>Ähnliches passiert auch bei der Suche im Internet - gibt man irgendwelche Suchbegriffe ein, die die Regierung für erwachsene Menschen vorbehalten möchte, so muss man auch hier seine "Personalausweisnummer" angeben, um sicher zu gehen, dass man auch über 19 Jahre ist. Ein netter Nebeneffekt ist auch, dass ab diesem Zeitpunkt Person und Suchbegriffe in Verbindung gebracht werden können. Aber in Korea so scheint es, haben sich die Menschen daran gewöhnt und an meiner Universität habe ich bis jetzt eine politisch eher passive Gesellschaft kennen gelernt.</p>
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		<title>Englisch-Sprachkurs in Southampton</title>
		<link>http://www.dirk-schumacher.net/memos/englisch-sprachkurs-in-southampton/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 16:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Schumacher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Sonntag 17:50 Uhr bin ich in England. Zusammen mit anderen Studenten nehme ich an einem 3-wöchigen Englisch-Sprachkurs in Southampton teil. Jetzt kann ich durch meine Zeit in den USA eigentlich schon relativ gut Englisch sprechen, aber da sich dieser Sprachkurs speziell an Fortgeschrittene richtet, lernt man doch noch so einiges. Gerade auf Fehler, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Sonntag 17:50 Uhr bin ich in England. Zusammen mit anderen Studenten nehme ich an einem 3-wöchigen Englisch-Sprachkurs in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Southampton">Southampton</a> teil. Jetzt kann ich durch meine Zeit in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chicago">USA</a> eigentlich schon relativ gut Englisch sprechen, aber da sich dieser Sprachkurs speziell an Fortgeschrittene richtet, lernt man doch noch so einiges. Gerade auf Fehler, die man als Deutscher gerne macht, wird hier besonders eingegangen.</p>
<p>Das ganze findet in der <a href="http://southamptonelc.com/">Sprachschule von Nick Pritchard</a> statt und wird vom deutschen Volk finanziell unterstützt - wofür ich natürlich sehr dankbar bin. </p>
<p>Anders als mein letzter Sprachkurs am <a href="http://www.landesspracheninstitut-bochum.de/koreanisch/koreanisch-lernen/koreanisch-intensiv.html">LSI in Bochum</a> ist man in Gastfamilien untergebracht und man hat nur Vormittags Unterricht. Das ganze ist also ein wenig entspannter und es ist genug Zeit für Socialactivities. Beeindruckend ist, dass fast alle Studierende sich daran halten nur Englisch zu sprechen und so eine sehr angenehme, internationale Atmosphäre entsteht.<br />
Zusätzlich gibt es Ausflüge an jedem Mittwoch und Samstag. Diesen Mittwoch geht es z.B. nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salisbury">Salisbury</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stonehenge">Stonehenge</a>.</p>
<p>Also, auch jemand der schon gut Englisch spricht, aber vielleicht doch hin und wieder einen der folgenden Sätze sagt, kann hier noch so einiges dazu lernen (vielleicht schließt das eine, das andere ja auch aus <img src='http://www.dirk-schumacher.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<blockquote>
<ul>
<li>How do you call this in Englisch?</li>
<li>Is it allowed to do sth.?</li>
<li>How does the steak tastes like?</li>
<li>etc.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Bilder aus <a href="http://gallery.me.com/dirk.schumacher#100023">Southampton</a> gibt es ab jetzt in meiner neuen <a href="http://gallery.me.com/dirk.schumacher">MobileMe Gallery</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>EURO Conference 2009 in Bonn</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 18:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Schumacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[euro]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[operations research]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich leider die letzte Konferenz in Wien wegen eines Koreanisch-Sprachkurses absagen musste, freue ich mich jetzt umso mehr auf die nächste Konferenz in Bonn. Diese widmet sich vollkommen meinem jetzigen Interessenschwerpunkt Operations Research. Ein Highlight - jedenfalls vermeintliches Highlight ist der Keynote-Talk vom Kollegen Reinhard Selten (Nobelpreisträger 1994). Einzig der Anmeldepreis für Studenten ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich leider die letzte <a href="http://www.wi2009.at/">Konferenz in Wien</a> wegen eines <a href="http://www.landesspracheninstitut-bochum.de/koreanisch/koreanisch-lernen/koreanisch-intensiv.html">Koreanisch-Sprachkurses</a> absagen musste, freue ich mich jetzt umso mehr auf die nächste <a href="http://www.euro-2009.de">Konferenz in Bonn</a>.<br />
Diese widmet sich vollkommen meinem jetzigen Interessenschwerpunkt Operations Research.<br />
Ein Highlight - jedenfalls vermeintliches Highlight ist der Keynote-Talk vom Kollegen Reinhard Selten (Nobelpreisträger 1994).<br />
Einzig der <a href="http://www.euro-2009.de/registration.php">Anmeldepreis für Studenten</a> ist mit 180€ echt happig - soziale Auslese auch in der Wissenschaft?</p>
<p>Hier eine Liste der auf den ersten Blick für mich interessanten Beiträge (es werden allerdings immer noch Paper angenommen):</p>
<ul>
<li>E. Alper Yildirim  Tatiana Tchemisova  Olga Kostyukova  :  Nonlinear Programming</li>
<li>Pham Dinh Tao  Le Thi Hoai An  :  Nonconvex Programming: Local and Global Approaches - Theory, Algorithms and Applications</li>
<li>Endre Boros  :  Boolean Programming</li>
<li>Constantin Zopounidis  :  Operational Research and Quantitative Models in Banking</li>
<li>Gautam Mitra  John Beasley  :  Financial Optimization <em>Ha, die Kollegen von der Brunell University sind auch da</em></li>
<li>Heinrich Rommelfanger  Georg Zimmermann  :  Fuzzy Systems, Neural Networks &#038;  Artificial Intelligence</li>
<li>Leo Kroon  Anita Schöbel  :  Optimization in Public Transport <em>Für meine Bachelorarbeit interessant.</em>
</li>
<li>Andreas Rössler  Erik Kropat  Kuo-Hsiung Wang  :  Stochastic Modelling and Simulation</li>
</ul>
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